Die Allianz für Klimagerechtigkeit dient als dauerhafte Themenplattform österreichischer NROs, die in den Bereichen Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit (EZA), Soziales und Humanitäre Hilfe tätig sind. Sie setzt sich für mehr Klimaschutz in Österreich und für internationale Klimagerechtigkeit ein und will Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Klima und Entwicklung bei der breiten Öffentlichkeit, MeinungsbildnerInnen, Behörden und EntscheidungsträgerInnen schaffen. Wer wir sind...
Anlässlich der gemeinsamen Tagung "Klima in der Krise - Last Exit Copenhagen" forderten die Organisationen der Allianz für Klimagerechtigkeit: "Bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 soll ein wegweisendes Klima-Abkommen abgeschlossen werden. Dieses Abkommen muss neben verbindlichen Zusagen für Klimaschutz - insbesondere eine Senkung des CO2-Ausstoßes - und für Transfer umweltfreundlicher Technologien die notwendige Unterstützung für Anpassungen an die unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels bereitstellen."
Wien, 7. Oktober 2009 – In einer groß angelegten Aktion vor dem Finanzministerium in Wien forderten heute mehr als 50 Organisationen der Zivilgesellschaft von der Bundesregierung, ihre Zeche für die verfehlte österreichische Klimapolitik zu zahlen. Verlassene Wirtshaustische, leere Gläser und melancholische Heurigenmusik. In der Aufsehen erregenden Aktion „Sperrstund is’! Klima-Zeche zahlen“ deponierten die Organisationen ihre Forderungen für die Klimakonferenz in Kopenhagen.
Auf Einladung der Allianz für Klimagerechtigkeit fordern über 50 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Österreich darf nicht zum „Klima-Zechpreller“ werden!
Im Dezember 2009 soll in Kopenhagen ein neues Klimaabkommen beschlossen werden. Damit das Kyoto-Folgeabkommen nicht an der Finanzierung scheitert, müssen die Finanz- und Wirtschaftsminister der EU bei ihrem Treffen am 9. Juni in Brüssel endlich Zahlen nennen. Die Zusage von finanzieller Unterstützung für die ärmsten Länder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist dabei besonders wichtig. Österreichs führende Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit, Soziales und Humanitäre Hilfe fordern die österreichische Regierung auf, ambitionierte Schritte zu setzen.
Allianz für Klimagerechtigkeit fordert ausreichende Mittel, die den Ärmsten zugute kommen müssen
„Es ist höchste Zeit, dass sich die EU bewegt“, konstatiert die österreichische Allianz für Klimagerechtigkeit in Zusammenhang mit der morgigen Vorlage der EU-Position zur Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungsländern im Vorfeld des UN-Klimagipfels in Kopenhagen. „Wenn die EU Leadership in Sachen Klimawandel übernehmen will, dann ist es endlich notwendig, konkrete Zahlen für die kommenden Verhandlungen vorzulegen“, erklärt Silva Herrmann von GLOBAL 2000.
VertreterInnen von humanitären, kirchlichen, entwicklungs- und umweltpolitischen Organisationen übergaben Umweltminister Berlakovich in Poznan einen Wegweiser nach Kopenhagen.
Die Klimakonferenz in Poznan endet mit einem Minimalergebnis: die Erstellung eines Arbeitsprogramms für 2009. Damit gibt es endlich ein klares Mandat für die Aufnahme echter Verhandlungen, so dass die Staaten der Welt von unverbindlichen Gesprächen in den echten Verhandlungsmodus gehen können.
Humanitäre, kirchliche, entwicklungs- und umweltpolitische Organisationen gründen eine Allianz für Klimagerechtigkeit und präsentieren umfassendes Faktenpapier mit Lösungsstrategien für eine klimagerechtere Welt.
Vor dem Hintergrund einer globalen Klimaveränderung und einer gravierenden Finanzkrise sind vor allem jetzt langfristige und globale Strategien zur Lösung globaler Probleme gefragt. Genau deshalb haben sich humanitäre, kirchliche, entwicklungs- und umweltpolitische Organisationen zur "Allianz für Klimagerechtigkeit" zusammengeschlossen. Die Plattform präsentiert eine Kurzstudie, in welcher sie die Auswirkungen der globalen Klimakrise vor allem auf die Entwicklungsländer und mögliche Lösungen präsentiert.